An apple a day…
July 31st, 2007
Wie heisst die Faustregel doch so schön? “Lerne jedes Jahr eine neue Programmiersprache”
Bisher schlage ich mich damit ganz gut:
2007: ein bißchen Python
2006: C#, Ruby, Javascript
2005: genug C++ um da in Zukunft einen Bogen herum zu machen, genug Haskell um ein permanentes distanziertes Interesse zu erhalten das vielleicht irgendwann durchschlägt in ernsthafte Auseinandersetzung.
2003/2004: Java
1999-2002: PHP, SQL
In der Hoffnung, dieses Jahr noch die Gelegenheit dafür zu haben, bin ich gerade dabei mich zu orientieren womit ich mich als nächstes befassen soll. Bis vor 2-3 Wochen stand Lisp –und das seit langem schon– ganz oben auf der Liste. Vor etwa einem Monat aber hat mich der Haskell Web Store Post auf LtU wieder dazu gebracht, mein Haskell Script herauszuholen und die Schönheit funktionaler Programmierung und Haskells Typsystems zu bewundern.
Ich weiss nicht wie ich darauf kam, aber gestern fing alles damit an dass, ich “Erlang vs. Haskell” bei Google eingegeben habe. Inzwischen knubbeln sich auf Platz 1 meiner Liste 2 Sprachen, Lisp ist auf Platz 2 gerutscht und Haskell wieder auf die 3. Konkret bin ich gerade fasziniert von Erlang sowie OCaml.
Erlang wird wegen seiner extremen Robustheit und der überragenden Fähigkeit zum Multiprocessing schon lange als das nächste große Ding gehandelt. Yariv’s Blog versprüht einen Enthusiasmus der mit dem kribbeligen Gefühl zu vergleichen ist als mir die Lichter von Ruby aufgingen. Leider habe ich gerade keinen Bedarf einer hochskalierbaren Webanwendung.
OCaml hingegen ermöglicht mir, in Form von F#, funktional in der .NET Umgebung zu programmieren. Und das liesse sich mit ein wenig Phantasie vielleicht sogar zu einem Diplomarbeitsthema machen…
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